Maxim Pritula
Maxim Pritula, 1985 in Odessa geboren, studierte Design und Bildende Kunst in Weimar sowie Kultur- und Literaturwissenschaften in Berlin.
Vita
Maxim Pritula lebt und arbeitet in Berlin.
09/15 – 11/2019: Humboldt-Universität zu Berlin
Studienschwerpunkte: Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Politologie, Philosophie
09/09 – 09/2013: Bauhaus-Universität | Weimar
Fakultäten Gestaltung, Freie Kunst, Fachrichtung Visuelle Kommunikation, konzeptuelle Kunst, Malerei
Ausstellungen:
2010: Ausstellung in Galerie Kunsthaus Erfurt
2010: Erfurter Young Artists
2002: Ausstellung im Thüringer Ministerium für Wirtschaft Arbeit und Technologie
2011: Erfurter Young Artists
2012 / 2013: Ausstellung Summery, Bauhaus Universität Weimar
2023 / 2024: Ausstellung im Reservoire Atelier, Erfurt
2024: Ausstellung im Atelier 5, Sandhatten, Werkstatt zu Werkstatt
2025: Ausstellung „Natura Marta“ in der Galerie artrelations, Berlin
Ich verstehe meine Malerei als einen Prozess der Befreiung.
Nichts an ihr ist dekorativ. Die Werke sind Spuren eines inneren Übergangs, Abfallprodukte eines Denkens, das sich aus alten Systemen löst.
Ich arbeite dort, wo Klarheit und Erschöpfung ineinanderfallen: zwischen philosophischer Analyse, körperlicher Wahrnehmung und alltäglicher Verletzlichkeit.
Die Bilder entstehen nicht aus einem ästhetischen Ideal, sondern aus Notwendigkeit. Sie zeigen, was der Mensch normalerweise verbirgt – Angst, Wut, Zynismus, Sehnsucht, die kleinen Bestien des Daseins.
Ich male nicht, um zu gefallen.
Ich male, um die Mechanismen sichtbar zu machen, die uns formen – und jene, aus denen ich mich selbst herausschälen muss.
Der Vorgang ist roh, manchmal brutal, oft widersprüchlich.
Deshalb sehen die Werke aus, wie sie aussehen: Sie sind Manifestationen eines inneren Kampfes und zugleich seine Entlastung.
Meine künstlerische Praxis bewegt sich an der Schnittstelle von philosophischer Beobachtung und existenzieller Ehrlichkeit.
Ich suche nicht nach Harmonie, sondern nach einem Zustand der Selbstbestimmung – nach einem Raum, in dem Denken, Menschsein und Würde wieder zusammenfinden können.
Malerei ist für mich keine Darstellung, sondern Widerstand.
Kein Kommentar, sondern Befreiung in Echtzeit.

Maxim Pritula, „Die Bestien sind immer klein“, Öl auf Banner, 110×150 cm, 2025
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